In der kleinsten Hubraumklasse entbrannte gleich ab der ersten Sonderprüfung ein spannender Kampf um die Tageswertung. Nils Sünkel kam als Tabellenführender mit 83 Punkten in den Aischgrund, gefolgt von Kevin Lindner mit 80 Zählern und mit 78 Punkten liegt auch Jost Vorrink noch aussichtsreich im Rennen. Alle drei Haudegen hatten hier die Möglichkeit die Spitze in der Tabelle zu übernehmen. Als größter Favorit galt natürlich der junge Zschopauer Kevin Lindner.
Bisher konnte er alle Läufe bei denen er an den Start ging für sich entscheiden. Nach der ersten Prüfung, welche auf einer Wiese gefahren wurde, sah es wieder nach einem Durchmarsch des KTM Piloten aus. Doch der folgende Test wurde von Jost Vorrink gewonnen. Mehr als 6 Sekunden war er dabei schneller als seine Verfolger. Ab dem 2. Umlauf hatte Kevin jedoch wieder alles im Griff. Teilweise war er mehr als 10 Sekunden in einer Prüfung zügiger unterwegs als Jost und Nils. 41,81 Sekunden betrug sein Vorsprung auf Jost Vorrink im Ziel. Diese Zeit reicht auch aus, um den ersten Rang in der Preisgeldwertung der Pokalfahrer zu belegen. Kevin präsentierte sich in Dachsbach im neuen Kopf-Design. Ab sind die langen Haare und den jungen Mann erkennt man kaum wieder.
Jost Vorrink gelang es den Tabellenführenden auf Distanz zu halten. Auf mehr als 17 Sekunden kam der Sonnefelder Nils Sünkel an den Norddeutschen nicht heran. Da Nils nur 15 Punkte für seinen dritten Rang erhält, übernimmt ab sofort Kevin Lindner die Tabellenführung. Bei nun noch ausstehenden drei Wertungsläufen kann es im Kampf um die Podiumsplätze immer noch spannend werden. Es kann die Technik versagen und Verletzungen kann man auch nicht ausschließen, also ist weiterhin noch alles offen. Marco Günther konnte seinen 4. Tabellenrang mit Platz vier hinter Nils weiter festigen.
Mit über einer Minute Rückstand liegt jedoch noch ein ganzes Stück Arbeit vor ihm, um in absehbarer Zeit auf die Spitzenfahrer aufschließen zu können. Auch der Hettstedter Maik Scheffler konnte mit dem 6. Rang wieder wertvolle Punkte sammeln und seine 5. Tabellenposition festigen.
Bedenklich ist das magere Starterfeld von nur 13 Fahrern. Von diesen sahen dann auch nur 10 die Zielflagge in Dachsbach.
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